Verfasst von: dietauschlade | 29 November 2009

Geschützt: für die mutter in der ferne

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Verfasst von: dietauschlade | 27 November 2009

GLÜCKlich

«Ich glaube, Menschen werden glücklicher, wenn sie Puppen und Märchenbücher bekommen.» (Astrid Lindgren)

…und advent in der streichholzschachtel. von diesen sechs personen

wird durch griff in die tüte

folgende/r den adventskalender bekommen:

aber. einen hab ich noch. und für diese ziehung habe ich den göttergatten engagiert, der folgenden namen gezogen hat:

herzlichen glückwunsch an beide gewinner! sendet mir bitte schnellstmöglich eure adresse zu (an: dieTauschlade[at]gmx.de). und dieses angebot gilt auch für alle anderen teilnehmer/innen. euch erwartet ein kleiner trostpreis: ‹die schachtel für dunkle abende›. danke für all eure kommentare & zitate!

Verfasst von: dietauschlade | 23 November 2009

advent in der streichholzschachtel

»Glaubst du, daß du ein Seligkeitsding kriegst?«, fragte mich Gunnar. Ein Seligkeitsding, das war, wenn man etwas so Wunderbares bekam, daß man ganz selig war. »Nee, glaub ich nicht«, sagte ich. »Außer vielleicht es ist von Großmutter.« (Astrid Lindgren: Ein Weihnachten in Småland vor langer Zeit)

wie bereits 2oo7 und 2oo8 habe ich es glücklicherweise auch dieses jahr geschafft, für verwandte & freunde einen adventskalender (in der streichholzschachtel) zu kreieren. natürlich habe ich auch an sie – werte leserinnen und leser – gedacht und verlose nun eine dieser kleinen kostbarkeiten. das einzige, was sie dafür tun müssen: bis freitag um 18:oo uhr einen kommentar hinterlassen (gerne mit einen schönen zitat zur advents- oder weihnachtszeit).

Verfasst von: dietauschlade | 21 November 2009

tanzTee

«Fräulein Andacht saß inzwischen mit ihrem Bräutigam bei Sommerlatte, und manchmal tanzten sie miteinander. Zwischen den Tischen standen herrlich blühende Apfelbäumchen, die waren aus Pappe und Papier und sahen sehr natürlich aus. In den Pappzweigen hingen, außer den Papierblüten, bunte Ballons und lange Luftschlangen. Das Lokal sah lustig aus, und die Kapelle spielte vergnügte Tänze. Fräulein Andacht hatte, weil sie so groß und mager war, eigentlich nicht mehr geglaubt, dass sie einen Bräutigam bekäme, und nun hatte sie seit vierzehn Tagen doch einen.»

höre ich begriffe wie tanzTee & tango fällt mir als erste assoziation kästners ›pünktchen und anton‹ ein. wesentlicher und geliebter bestandteil meiner kindheit. so können sie sich also vorstellen, wie entzückt ich war, als ich beim trödelhändler diese zwei stickereien entdeckte (besonders fasziniert mich ja die nase der rechten dame!). die rahmen waren nicht so ganz meins – zumal einer beschädigt war -, so daß ich die beiden tanzpaare kurzerhand heraustrennte und in fassungen setze, die noch vom vorletzten trödlerbesuch stammen. der noch intakte originalrahmen wurde als teeTablett umfunktionert, die herrschaften hängen über dem zweiten der restaurierten kommödchen und ich werde nun regelmäßig an pünktchen, anton, fräulein andacht und natürlich die dicke berta erinnert!

«Im Korridor tanzte die dicke Berta mit einem Polizisten Tango. Ein anderer Poliziest stand am Reisegrammophon und drehte die Kurbel. ›Aber Berta!‹, rief Frau Pogge entrüstet. Pünktchen ging zu dem Polizisten, der am Grammophon stand, machte einen Knicks vor ihm und sagte: ›Damenwahl, Herr Wachtmeister.‹ Der Polizist legte den Arm um sie und tanzte mit ihr eine Ehrenrunde.»


Verfasst von: dietauschlade | 17 November 2009

alles ist erleuchtet


Das Licht, das auf die Dinge fällt, verwandelt sie. (Dom Helder Pessoa Camara)

manchmal lohnt es sich, dinge gegen das licht zu halten. sie fangen an, gar wundervoll zu leuchten. schön, im trüb-dunklen november!

Verfasst von: dietauschlade | 10 November 2009

#klick

kleineAbsurdeHochStapelei«die meisten leute sind so von ihrem alltag eingenommen, daß sie nicht die zeit haben, über das leben zu staunen.» (jostein gaarder)

oftmals vergesse ich dieses wahrnehmen, beobachten & staunen in dem derzeit recht hektischen und stressigen alltag. wenn ich dann allerdings etwas besonderes entdecke (regelmäßig auf längeren zugfahrten), fehlt entweder die passende kamera oder aber der moment ist schon vorbei, sobald diese herausgekramt ist. deswegen bin ich (nun schon seit einer weile) auf die idee gekommen, ihnen meine beobachtungen einfach per #klick & in sprache verpackt, zukommen zu lassen. [oben rechts ;o) ]

icht
Verfasst von: dietauschlade | 30 Oktober 2009

photoSchätze

photoSchätze2

stylespion machte letztens auf das fabelhafte fundstück des john maloof aufmerksam. dieser photograph ersteigerte tausende von (hauptsächlich) negativen aus dem nachlass von vivian maier und hat diese photos teilweise im netz veröffentlicht.

solch ein fund ist mein absoluter traum. ich liebe es auf flohmärkten in kisten mit alten photographien zu stöbern & nur selten verlasse ich einen stand ohne einige alte photoschätze (die ich entweder in der wohnung aufhänge, zu karten verarbeite oder in einer wunderschönen croissanttüte aufbewahre). lieblingsstücke sind folgende.

Verfasst von: dietauschlade | 25 Oktober 2009

liebe Sabina Naef,

SabinaNaef

nicht wahr | Glück kommt von ungefähr | aufregend wie herabfallendes Gepäck | kommt nie wieder.

diese ihre worte beschreiben wohl am treffendsten den gestrigen abend. im rahmen der baden-württembergischen literaturtage in konstanz war ich bei der langen nacht der jungen lyrik. nicht nur, daß ich ihre mit wunderbar schweizerischem akzent vorgetragenen, teils sehr bekannten & erlebten, teils unveröffentlichten miniaturen live hören durfte – sogar mein gedichtband (auf dem so manche abenteuerliche reise ihre spuren hinterlassen hat) wurde im wahrsten sinne des wortes gezeichnet. danke. für einen erinnerungswürdigen abend.

mirjam

ps entzückende frisur!

Verfasst von: dietauschlade | 19 Oktober 2009

fundstück der woche

prinz heinrich mütze 4

es ist zwar nicht das erste mal, daß ich auf dieses zitat verweise, aber es trifft einfach immer wieder zu: »Die ganze Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet.« (Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf)

heute war diese sache eine »echte prinz-heinrich-mütze«, die ich – auf dem heimweg – in einem straßengraben fand. wie man das aus filmen so kennt, fuhr ich mit meinem alten fahrrad einfach daran vorbei, stoppte plötzlich, fuhr ein paar meter zurück, um dieses ›ding‹ genauer in augenschein zu nehmen & packte es (nachdem ich es noch von einigen  kletten & grashalmen befreit hatte) in den gepäckträger. trotz wochenanfang – jetzt schon fundstück der woche.

Verfasst von: dietauschlade | 12 Oktober 2009

fünf frauen

5frauen_pola

Wie manches, dem wir kaum Beachtung schenken| Uns dennoch für ein ganzes Leben prägt | Und seinen bunten Stein, als ein Andenken | Ins Mosaik unserer Seele trägt!(Reinhard Mey)

seit frühester kindheit bekam & schrieb ich eine menge briefe. lange, kurze, lustig-unterhaltsame, philosophisch-nachdenkliche, unter der tür hindurchgeschobene & die halbe welt bereiste. kein tag verging (und vergeht) an dem ich – falls dieser beim ersten hineinschauen leer war – nicht doch noch mal sicherheitshalber an den briefkasten lief. derbzwdie briefträger/in hatte möglicherweise verspätung… jeder brief wurde mit großer freude geöffnet. ab&zu wurde die lektüre mit einer tasse tee & der lieblingsmusik zelebriert.

die briefe von drei frauen waren von anfang an dabei. meine (immerfleißige) mamuschka sowie zwei tanten gaben sich (& geben sich zu meiner freude immer noch) die größte mühe, jeden brief zu etwas besonderem zu machen. der briefumschlag selbst hergestellt oder liebevoll verziert. das briefpapier  oder die postkarte in hinblick auf die empfängerin ausgewählt bzw. entsprechend gestaltet. oftmals versteckt im umschlag eine kleinigkeit: aufkleber oder glanzbilder (früher), ein beutel gewürztee, ein zitat, ein lesezeichen, ein päckchen zucker aus dem gemütlichen café, eine wiedergefundene kindheitserinnerung, ein set briefmarken für die nächste eigene post.

diese briefe waren besonders, ermutigend & prägend. meine schwester und ich haben diese tradition weitestgehend übernommen: briefumschläge werden gestaltet & verziert, kleinig-&nettigkeiten beigelegt. und noch immer gehe ich mehrmals täglich an den briefkasten. in der hoffnung auf ein kleines kunstwerk.

5frauen_schwesterherz

Verfasst von: dietauschlade | 7 Oktober 2009

die stadt als schnittmuster…

letztens an der ampel verpasste ich freiwillig eine grünphase, um eine gerade gemachte entdeckung zu dokumentieren (die vorstellung, eine stadt als schnittmuster zu denken, gefällt mir sehr!):schnittmuster_gerandet

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