Verfasst von: dietauschlade | 24 November 2010

wach werden zu sich selbst

Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst. (Alfred Delp)

für die kommenden adventssonntage habe ich für die menschen, die abends an unserem haus vorbeigehen (und natürlich auf für sie, werte leserinnen&leser, denn ich werde berichten) eine art installation geplant — für welche ich allerdings ihre hilfe benötige. wie steht es mit ihnen (und falls möglich bringen sie es mit einem einzigen wort auf den punkt):

worauf freuen sie sich in hinblick auf die adventszeit? was erhoffen/ erwarten sie?

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Responses

  1. Es klingt vielleicht seltsam, aber ich freue mich darauf, dass es in einigen Wochen wieder aufwärts geht mit dem Licht, dass die Tage wieder länger werden, anfangs unbemerkt aber dann doch mehr und mehr… In wenigen Worten: die Vorfreude auf das Licht!
    lieben Gruß
    S.

    • Ich kann das mit den längeren Tagen total gut verstehen! Es geht mir ähnlich (wobei ich die kurzen Tage vor Weihnachten irgendwie besser aushalte als nach Weihnachten).

  2. … den Menschen aus der Weihnachtsgeschichte nachspüren…
    Maria besuchte ihre Verwandte Elisabeth. Maria, die junge Frau, Elisabeth, die Hochbetagte. Beide schwanger. Sie machen einander Mut. (Nachzulesen in der Bibel, Evangelium nach Lukas Kapitel 1)

    … ich habe mich heute, noch in der Dunkelheit, auf den Weg gemacht, zu Fuß, durch den Schnee, zum Bahnhof, in die große Stadt. Dort standen bei einer lieben alten „Schwester“ (Frau aus der Kirchengemeinde) einige Untersuchungen und Behandlungen an. Schon wieder. Der Krebs ist nicht zur Ruhe gekommen…
    … und jetzt, am frühen Abend, rief sie gerade an, dass sie die Chemo dieses Mal so gut vertragen hat und dass sie gut und lange geschlafen hat und dass sie so froh war heute Morgen, dass sie nicht allein war. Sie hat neuen Mut geschöpft. Und ich? Ich durfte erleben wie sich ein faltiges, mutloses & verzweifeltes Gesicht verwandelt. Es schaut glatt, mutig und zuversichtlich – dem Morgen entgegen.

    Mamuschka

    • Ach Mamuschka, eigentlich müsste ich aus Deinen Kommentaren eigene Beiträge machen und als Beitrag posten…
      Die Idee mit dem Nachspüren ist toll!

  3. Etwas mehr Muse im Alltag, Momente zum Innehalten.
    Das wünsch ich mir für die kommende Zeit.

  4. nur als kleine aktualisierung – leider hat mein vorhaben nicht geklappt. das licht (um an der gegenüberliegenden mauer ein schattenbild zu kreiieren) war leider nicht stark genug… dennoch danke ich für die kommentare :o)


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