Verfasst von: dietauschlade | 24 Juni 2012

Ich bin im Garten!

Zu den Neuentdeckungen, die das Landleben bringt, gehört die Neuentdeckung körperlicher Arbeit, die ich, eigentlich seit meiner Kindheit als Zeitverschwendung zu meiden suche. Jetzt wird es eine Aufgabe, ein ländliches Anwesen instand zu halten – als Zentrum nicht nur für die Familie, auch für Freunde, für Leute, die eine Anlaufstelle brauchen. Als Voraussetzung für Gemeinsamkeit. Da wird denn Gartenarbeit, Heckenschneiden, Mosten, Marmelade kochen auf einmal wieder bedeutsam. (christaWolf: Ein Tag im Jahr, 318)

auch wenn man unseren balkon nicht gerade als ‹ländliches anwesen› bezeichnen kann, so birgt er doch so manche schöne als auch anstrengende erfahrung: herangezogene sprößlinge umtopfen, das erste gemüse ernten und mit dem liebsten genießen, in mühevoller kleinarbeit die tomaten- und bohnenpflanzen von einer blattlauskolonie befreien und immer wieder mit bewunderung sowie demut das stetige wachsen und blühen der stadtGartenPflanzen (buschbohnen (1), salatgurken (2), tomaten (3) und der kapuzinerkresse) beobachten. eine zusätzliche freude (besonders für regentage wie heute, an denen ein pflanzenBesuch nur sehr kurz ausfällt) hat mir sybille mit ihrem flexagonGarten bereitet. gerne nutze ich ihn für einen kleinen spaziergang. grazie mille!

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Responses

  1. „Ich hab noch einen Garten in Berlin… träller“ :)))

    • Und Du bist jederzeit willkommen, ihm einen Besuch abzustatten :o)

  2. hach. so ein „Gemüsegarten“ ist schon was tolles. und wie fein, dass es auf eurem Balkon so fabelhaft gedeiht!
    wir genießen dieses Jahr auch zum ersten mal das tolle Erlebnis auszusäen, ungeduldig zu warten, mit Freude und Neugier zu beobachten, zu ernten, …

    • Ach, so ein Acker ist natürlich auch was Feines! Da könnte ich dann auch endlich mal auf meinen Schwiegervater hören: „Man darf die Pflanzen nicht zu eng säen – die brauchen Platz!“ :o)

      • oh ja. Platz hat man dort wirklich genug. und es macht richtig Freude. sicherlich gibt es auch in deiner Nähe solch ein Projekt..

  3. …verrückt, ich habe eben, was ich sonst nie mache, „Earny from Earncastle“ angeklickt und das aktuelle Interview mit der Tauschladenbesitzerin gelesen und dabei Reinhard Mey: Einhandsegler gehört…

    …wunderschön!!!

    …Dein Papa pfeift das Lied übrigens immer noch. Im Hintergrund.

    Herzliche Grüße
    Mamuschka

    • …und ich habe es gerade eben verlinkt :o)
      zufälle gibt’s…

  4. verwandt und seelenverwandt

    und überhaupt

    weit weg und so nah

    ein geschenk

  5. […] Mirjams Gärtchen im schönen Berlin: A Berlino nel piccolo orto di […]


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