Verfasst von: dietauschlade | 27 Januar 2013

nebenbei berlin [51]

Winter

Lied || Heute tatest du mir weh. | Rings um uns war Schweigen nur, | Schweigen nur und Schnee. | Himmel war, nicht wie Azur, | blau jedoch und voll mit Sternen. | Windeslied erklang aus fernsten Fernen. || Heute warst du mir ein Schmerz. | Häuser waren da, so weiß verschneit, | alle in des Winters Kleid | Ein Akkord in tiefer Terz | war in unsrer Schritte Klang. | Bahnsirenen heulten lang… || Heute war es wunderschön. | Schön wie tiefverschneite Höh’n, | eingetaucht im Abendglutenring. || Heute tatest du mir weh. | Heute sagtest du mir: geh! | Und ich – ging. (Selma Meerbaum-Eisinger)

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Responses

  1. Sonntagsgebet
    Erzähle uns Gott vom Anfang der Welt
    wie du die Sterne geboren hast
    in wildem Tanz und verwoben die Menschen
    mit Himmel und Erde
    Flüstere Deine silbernen Träume
    in unsere müden Alltagsohren
    Erzähle uns Deine Geschichten ganz neu
    vom Suchen und Finden vom Ernten und Teilen
    vom gelobten Land hinter der Zeit
    Deine Wahrheit zeichne uns ins zerrissene Herz
    Sprich Deine Liebe in unsere Einsamkeit Gott
    und Deine Treue in unser ängstliches Leben
    Schenke uns Gott Deinen luftigen Segen

    Carola Moosbach in: „Sonntags“, Andere Zeiten e.V., Hamburg 2009


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