Verfasst von: dietauschlade | 5 Juni 2013

spreeWald II

kahnFahrt1

Den gelben Astern ein Lied || Sie blicken durch den Regen hell mich an, | so licht, daß sie die Sonne mir ersetzen. | Und gar nichts von des Regens Trauer kann | die leuchtend gelbe Freude mir verletzen. | Auflachend neigen sie sich in dem Grün, | das rein und frisch ihr Lachen mir begleitet – | ich leg‘ ihnen mein Lied zu Füßen hin, |  weil sie mir eine Freude heut bereitet. (Selma Meerbaum-Eisinger)

kahnFahrt2

während unserer lübbener kahnrundfahrt (bei der es lediglich bewölkt war!) begegneten uns nicht nur enten, libellen, im wasser versunkene holzkähne [so quellen und verdichten die planken], schwimmende metallkähne, brücken, schleusen, fischkörbe, bänke, liebeslauben und (fast) ein teeservice, sondern auch gelbe wasserlilien. diese vermögen das gemüt ähnlich zu erfreuen wie gelbe astern an regentagen.

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Responses

  1. Beim Anschauen deiner wunderschönen Fotographien und beim Lesen des Zitates von Christa Wolf (Spreewald I) kommen mir Worte aus dem Gedicht: „Zeit zum Leben eben“, in den Sinn. Da heißt es:

    „Ich wünsche dir
    Stunden,
    die wie im Flug vergehen
    und
    Augenblicke,
    die bleiben“

  2. Ja, die Zeilen fassen wohl genau zusammen, wie ich die Woche auf Klassenfahrt empfand! Danke, liebste Mamuschka.


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