Verfasst von: dietauschlade | 9 August 2013

schriftzüge

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But sitting on this train so far away from the cocoon of her study, I now saw that my mother’s writing was not a given, but the result of a life lived. These familiar flicks of the wrist han been honed by a thousand little influences: school teachers, childhood poetry sessions, failed scientific ventures, maybe even love letters. (Reif Larsen: The selected works of T.S. Spivet)

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gestern war ich nach langer zeit mal wieder im buchstabenmuseum. dieses hat mittlerweile den ort gewechselt und befindet sich direkt gegenüber der haltestelle jannowitzbrücke. zwar wird dort noch fleißig gebaut und gewerkelt (wenn sie allerdings, wie ich, neben werkstätten und kellern auch baustellen mögen, tut das einem besuch keinen abbruch), doch erhascht man immer wieder einen blick auf einzelne buchstaben oder schriftzüge. und selbst wenn sich  diese lettern aus stahl, blech, plastik, neonröhren, holz oder pappe (im gegensatz zur menschlichen handschrift) nicht in ihrer eigentlichen typographie ändern, so weisen sie doch spuren eines lebens auf (kratzer, katschen, verfärbungen, staubüberzüge, spinnenweben, brüche oder der verlust des einen oder anderen nachbarbuchstabens), geben einblick in die geschichte der großen stadt mit all ihren wandlungen und veränderungen.

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Responses

  1. sehr schön…ich versuche mich in der Kalligrafie..:)

  2. Wow, von dem Museum wusste ich noch garnichts! Aber hab sofort Lust, da mal hinzugehen und mir die Geschichte der Stadt von den vielen Buchstaben erzählen zu lassen…

  3. Einj Buchstabenmuseum!!! Wusste ich nicht, dass es so etwas gibt und finde die Idee wunderbar! Ein Besuch würde mich reizen!

    liebe Grüße an die Streichholz-Kalligraphin
    von Ellen

  4. Das ist ja besonders! Abgespeichert für freie Septembertage…

  5. unglaubliche schätze! link ist notiert.

  6. …. beim nächsten Besuch, in der großen Stadt, gehe ich dorthin, unbedingt.

  7. Wunderbar, sehr inspirierend. Vielen Dank.


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