Verfasst von: dietauschlade | 22 Oktober 2013

Dänemark (8) Marmelade & Brot

brot

Nicht ins Christchurch-Zuhause, sondern zum Haus meiner Oma, wo sie immer ein Brot zum Trocknen im Ofen liegen hat, damit es knusprig wird und kräftiger als normales Brot, mit Butter bestrichen (die nie hart oder zu Schmiere geschmolzen ist, sondern vollkommene, streichbare, goldene Butter), ein Willkommenssakrament für das reisende Kind, zum Zeichen, dass sie wieder sicher angekommen ist. (Keri Hulme: Steinfisch)

bei unserem ersten gang zum strand erinnerten sich der liebste und die beste pankowfreundin an die hagebuttenmarmeladen ihrer kindheit und jungen erwachsenenzeit. diese erinnerungen wurden zur idee und beim nächsten spaziergang sammelten wir (bzw. der liebste mit ein klein wenig hilfe unsererseits) fleißig die roten, meist schon sehr reifen früchte. im ansässigen supermarkt gab es den benötigten gelierzucker und so konnten wir abends mit dem marmeladekochen beginnen: 1) stengel und krönchen entfernen; 2) früchte etwa zwei stunden in wasser köcheln lassen; 3) pürieren und durch ein feines sieb reiben; 4) das mus mit dem gelierzucker kurz aufkochen lassen und 5) in ein glas füllen. im idealfall hat der liebste parallel dazu schon ein brot geknetet, geformt und gebacken, welches sich dann mit dem frischen hagebuttenmus (oder auch nur butter) genießen lässt. hach, wie früher…

hagebutenmarmelade

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Responses

  1. Hach! Wie gern wäre ich da dabei gewesen …

    • Vielleicht können wir ja den nächsten Kopenhagenbesuch zusammen machen?! :o)

  2. hach. das habe ich ja noch nie selbst gemacht!

  3. Das ist schön, von Eurem Dänemarkurlaub zu lesen! Hagebuttenmarmelade, toll! Irgendwann probiere ich das mal aus – jetzt weiß ich ja, wie das geht. Und die roten Tupfer gefallen mir sehr! Liebe Grüße von Greta

  4. die hagebuttenkonfitüre hat uns sooo angelacht, dass der schrat & ich gestern auf unserer sonntäglichen radtour 2 hagebuttensträucher am wegrad zur hälfte leergepflückt und zu konfitüre verarbeitet haben.
    bei mir im rezept stand 20 min. köcheln lassen. 30-40 min. sind auf jeden fall ausreichend. beim durchsieben habe ich die masse immer wieder mit ein paar tropfen wasser vermengt. ich konnte so noch sehr viel mus herausbekommen. das ergebnis ist ein gedicht!

    …der geschmack erinnert an sanddornsaft. einfach wohltuend für leib & seele.

    danke für dein bilderrezept! …schon im kindergarten hast du manches bilderrezept notiert. damals mit holzbuntstiften gemalt!

    die dankbare mamuschka

  5. Oh, das freut uns, dass das Rezept so inspirierend war!
    (Und ich bin gespannt auf die Kostprobe an Weihnachten)


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