Verfasst von: dietauschlade | 17 März 2014

Quiche

QuicheKlingt das ungarische Wort für „Familie“ für dich nicht
wie ein warmes, schönes Essen, will ich Mutter fragen.
(Melinda Nadj Abonji: Tauben fliegen auf)

es gibt speisen, die verbinde ich mit ganz bestimmten personen, ereignissen und|oder lebensphasen. pancakes (undundund) mit dem liebsten. quarkklößchen mit meinem ömchen. selbstgemachte ravioli mit der sommertante. salzkartoffeln mit nichts mit der liebsten schwester und unserer gemeinsamen studentenbude. frische feigen mit einem onkel im bergischen. haferflockensuppe mit den schwiegereltern (und der ersten verliebtheit). pfannkuchen aus maronenmehl mit den freunden am see. artischocken mit meiner französischen gastmutter. appenzellerbrote mit vielen abendessen in der kindheit. hefezopf mit einer schweizer bergbäuerin. gebratenen chinakohl mit einem australischen straßenmusiker. tomaten-tofu-salat mit den beiden brüdern. und den leckersten quicheteig (der mir vor kurzem auf einem kleinen, ramponierten zettelchen nach vielen jahren wieder in die hände gefallen ist) mit einer studentenkollegin:

2oog mehl, 1 prise salz, 1 ei, 4el milch, 8og butter verkneten und 3o minuten in den kühlschrank stellen. den teig ausrollen, in eine tarteform geben und etwas einstechen. darauf kleingeschnittenes gemüse verteilen (mein derzeitiger favorit: mangold und eine bunte auswahl an pilzen). schmand und etwas milch sowie 2-3 eiern verrühren, mit salzpfeffer würzen und die mischung über dem gemüse verteilen. das ganze mit herzhaft (&) geriebenem käse bestreuen und bei 18o° eine gute halbe stunde backen. bon appétit.

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Responses

  1. danke für deine geschmacksverbindungen

  2. da könnte ich auch so einiges aufzählen! die kindheitserdbeeren mit frischer milch vom bauern (die besten, die es je gab!), omis nüsschensalat mit fettem hessischen schmand, horsts labskaus mit roter bete, der duft des selbstausgebuddelten knoblauchs am atlantik, die ersten pommes mit dänischer mayo hinter der grenze bei flensburg, kartoffeln aus dem feuer im alten garten…
    danke für’s schwelgen in erinnerungen! und deine quiches mag ich so – mmhh, die mit tomaten muss ich bald wieder mal machen!

  3. ahh, merci! sieht duftend aus!

  4. […] falls sie sich wundern, ob der stille auf dieser seite. ich bin derzeit hauptsächlich mit mir | dem liebsten | lieben freunden auf der terrasse, genieße den windhauch, den flug der mauersegler, den duft der tomatenpflanzen, die farbenfrohen ringelblumen sowie die zeit, gelesene bücher in die hefte zu übertragen. dazwischen freue ich mich über die auswahl an sirups. und heute den ersten mangold für die lieblingsquiche. […]

  5. Danke für den Rezept Tipp!

  6. […] der nichte auf unserem balkon verzehre, so ist eine aprikosentarte doch ebenfalls etwas feines. den quicheteig dazu ein wenig dünner als sonst ausrollen und mit der gabel einstechen, mit crême fraiche […]

  7. […] die rote bete, die einem schon hier und da ermöglicht, ein paar ihrer blätter als beigabe zur lieblingsquiche zu pflücken. bis dann auch die knollen (oder eher knöllchen) mitsamt der roten stiele und den […]

  8. […] einen geschmack oder an ein gericht Ein anderes berühmtes Beispiel für die Beschwörung von Erinnerung durch ein scheinbar […]

  9. […] mangoldkasten. fortlaufend erntete ich in diesem jahr die bunten blätterstiele. als zugabe zur quiche, als frischkäserkräuterröllchen, als zugabe zu gemüseeintöpfen oder (neulich als rezepttipp […]


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