Verfasst von: dietauschlade | 6 August 2014

eine art odyssee

davidBowie

raumfahrtsouvernirs:

° All art is unstable. Its meaning is not necessarily that implied by the author. There is no authorative voice. There are only multiple readings. (D.B.)
° Vor dem japanischen Filmplakat höre ich via Audioguide, dass sich Bowie den Film 2oo1: Odyssee im Weltraum mehrmals ansah und sich mit dem „Gefühl der Einsamkeit“ des Films identifizieren konnte.
° Die beeindruckende Titelseite der TIMES anlässlich der Mondlandung
° This zone I think of as „inner space“, the internal landscape of tomorrow that is a transmitted image of the past… [The surrealists are] the iconographers of inner space, all concerned with the discovery of images in which internal and external reality meet and fuse. (J.G. Ballard)

° Starman auf den Ohren und vor den Augen der original handgeschriebene Text.
° [Weiter nachgehen!] Peter Schmidt: The Thoughts Behind the Thoughts → Tipps im Falle künstlerischer Blockaden. Beispielsweise: Repetition is a form of change.
°
Die Bücher, die (aufgeschlagen) von der Decke hängen, symbolisieren einen Teil der Inspirations- welt, aus der D.B. schöpft. Titel des Ausstellungsbereichs: David Bowie is Plagiarism or Revolution.
° [Weiter nachgehen!] D.B. in Bertold Brechts Baal.
° Die Einsamkeit, die sich plötzlich in der Menschenmenge einstellt, wenn man die Kopfhörer abzieht. Und nun nicht mehr das Gleiche wie alle anderen ‚Kosmonauten‘ auf den Ohren hat.
° [Weiter nachgehen!] Den Werken Klaus Nomis, der mich teilweise an Dada-Künstler erinnert.

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Responses

  1. „Die Einsamkeit, die sich plötzlich in der Menschenmenge einstellt, wenn man die Kopfhörer abzieht.“

    Es ist in der Tat beeindruckend, vielleicht auch ein bißchen beängstigend und traurig, wie man von vielen Menschen umgeben und dennoch einsam sein kann.

  2. Das stimmt. Wobei es in dem Fall mehr eher ein (gutes) Alleinsein war – die Besuchermasse war einfach unglaublich und zu viel… Aber ansonsten hast Du Recht, Brüderchen!

  3. Dieses Starman auf den Ohren, und vor den Augen den Ur-Text zum Mitlesen-Erlebnis fand ich auch bemerkenswert. Wie die ganze Ausstellung. Schön waren auch die ab und zu selbstvergessen laut mitsingenden Besucher, die sich ob der kopfhörertragenden Mitmenschen ungehört wähnten.

    • ja, ebenso die wippenden füße sowie der ein oder andere tanzschritt :o)


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