Verfasst von: dietauschlade | 27 November 2014

nebenbei berlin [127]

Eule

Wir müssen zu einer einfachen Lebensweise zurückkehren, uns fragen, was sind wirkliche und was sind überflüssige Bedürfnisse?…Letztlich haben wir…bewiesen, wieviel man, allen Widerständen zum Trotz, durchsetzen kann, wenn man ganz engagiert ist. (Erna und Kurt Kretschmann)

erinnerungen an eine ausstellung vor zwei jahren werden bei diesem fundstück wach.

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Responses

  1. Danke für die Erinnerung an eine schöne Woche bei Euch. Und die Mahnung, mal wieder darüber nachzudenken „… was sind wirkliche und was sind überflüssige Bedürfnisse?“ kann auch nicht schaden.

  2. Sehr beeindruckend, das Leben und Wirken dieser beiden. Nachdenkenswerte Zitate. Da wird meine Sehnsucht nach einem von dieser (Konsum-)Gesellschaft entkoppelten Leben stärker.

  3. Ja, diese beiden Kretschmanns…!!! Und leider gibt es inzwischen eine dritte Frage: Was ist mit den „wirklichen“ Bedürfnissen, die vielen Menschen gar nicht mehr bekannt oder bewusst sind, weil sie gar nicht mehr in ihrem Erfahrungshorizont vorkommen… Und diese Frage hat ziemlich viel mit den Ersatzbedürfnissen der Kaufgesellschaft zu tun. Die umworbenen Käufer werden daran gehindert sich mit ihren wirklichen Bedürfnissen zu beschäftigen. Lieben Gruß Ghislana

    • sehr weise gesagt (bzw. geschrieben)!

    • Zu den umworbenen Käufer habe ich mir gerade gestern ein Zitat aus dem Buch „Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmodere“ (Hanno Rauterberg) abgeschrieben:

      „(…) Diese Städte interessieren sich vor allem für die monetären Aspekte des öffentlichen Raums und nicht für seine ideellen, identitätsstiftenden Werte. Und dagegen wenden sich die Adbuster: gegen einen öffentlichen Raum, der ausschließlich von Unternehmer- und Werbeinteressen dominiert wird. Sie wollen, dass sich die Menschen einer Stadt nicht allein als Käufer angesprochen fühlen, dass sie sich nicht gegängelt, bedrängt oder verfolgt fühlen von den Botschaften der Werbung, sondern den Raum als offen und frei erleben.“

      oder ein Zitat von Karl Marx, welches Erich Fromm in seinem „Haben oder Sein“ anführt:

      „Alles, was dir der Nationalökonom an Leben nimmt und an Menschheit, das alles ersetzt er dir in Geld und Reichtum.“

      • Ui, das möchte ich ja auch mal lesen…, im Unterricht (Erzieherausbildung) machen wir manchmal kleine Expeditionen zur Raumwahrnehmung in der Stadt, da wird ganz oft deutlich, wieviel von diesem Raum ausschließlich als „Transit“strecke von einem Punkt zum anderen wahrgenommen wird, von der Wohnung zur Bahn zur Schule zum Imbiss zum Supermarkt und zurück…, nichts zum Sichaufhaltenwollen da draußen…, soviel Raum für Gestaltung, die gut tun könnte… und manchmal wäre da sogar schon was, wird aber mit Tunnelblick passiert.

      • ich leihe es dir gerne aus, wenn ich die zitate fertig abgeschrieben habe…

      • lass dir zeit…., in diesem jahr bin ich „voll“… ;-), aber danke für das nette angebot!


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