Verfasst von: dietauschlade | 19 Februar 2015

nebenbei berlin [14o]

ausBlick

Während der erste warme Frühlingswind ihnen ins Gesicht wehte, tranken sie eine ganze Weile schweigend ihren Tee und betrachteten den Bosporus. Zwischendrin dachte der Professor, dass es wohl als Zeichen der Freundschaft zu werten war, wenn man sich derart lange still gegenüber sitzen konnte, ohne Unwohlsein zu empfinden. Şevket lächelte, als hätte er seine Gedanken gelesen. »Wie schwer ist es doch, einfach im Frieden mit sich zu sein, nicht wahr, Professor?« (Alper Canıgüz: Die Verwandlung des Hector Berlioz)

heute am ostkreuz entdeckt. die zwei menschen auf der zugewucherten und plakatierten brücke, die nur noch durchgangspforte zum bahnhofsgelände ist. auf einem alten sofa den ersten warmen frühlingswind und den weiten blauen himmel genießend. unter sich den berliner nachmittagstrubel.

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