Verfasst von: dietauschlade | 2 April 2015

nebenbei berlin [147]

TicTacToe

Vor allem interessierten sie [=Künstler und Philosophen der Situationistischen Internationale i.d. 196oer Jahren; mf] sich für Psychogeographie, also dafür, wie sich urbaner Raum und Architektur auf das Verhalten der Menschen auswirken – und auf welchen Wegen sich diese Prägung auflösen oder neu justieren ließe. Sie suchten die Veränderung im Absurden, etwa indem sie dazu aufforderten, eine Stadt wie Paris mit dem Stadtplan von London zu durchwandern. Und sie waren davon überzeugt, dass sich im freien gemeinschaftlichen Spiel die symbolischen Fesseln des Unvermeidlichen aufzulösen vermögen. Die eigenen Sinne zu erproben, sich auf das Unvertraute einzulassen, für den Augenblick ein anderer zu sein und ein urbanes Mit- und Gegeneinander zu leben – all das könne […] die Stadt neu konstituieren. (Hanno Rauterberg: Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne.)

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