Verfasst von: dietauschlade | 10 Juni 2016

juniFreuden (1)

juniFreuden_braunGrün

Muß ich mich nicht auch über das Unkraut freuen, dessen Samen die Kornspeicher der Vögel füllen?
(Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern)

juniFreuden_rotWeißGrün

fast ein drittel des juni ist schon wieder vergangen und neben der ersten junifreude (die sich bereits im mai ankündigte), hat sich noch so manch andere freude angesammelt [hier photographisch einigermaßen geordnet, doch chronologisch durcheinander]: die ernte der selbst angepflanzten als auch wild in den fugen und an kistenrändern gewachsenen salaten und (un)kräutern für einen bunten salat [2] oder die kleine kräuterquiche [4]. der dill [3], der dieses jahr erstmals wunderbar wuchernd zwischen gurkenpflanzen, borretsch und lauchzwiebeln wächst. der samstag abend, an dem der liebste mir auf dem balkon geduldig die verschiedenen kisten von a nach b schleppt, so dass die pflanzen einen möglichst passenden standort haben. und ein paar stunden später der frühe sonntagmorgen [1;5], an dem ich das verbliebene chaos der umräumaktion beseitige, dabei kleinere töpfe umstelle, noch ein paar pflänzchen umtopfe, nicht mehr gebrauchte übertöpfe | aussaatschüsseln | holzstäbe reinige und verstaue, duftendes unkraut aus den fugen rupfe und bei alledem die körperliche aktivität, die dreckigen hände, die herrliche sommersonne und das vogelgezwitscher genieße (…meine liebste art des gottesdienstes). dann war da noch die kleine radtour (einen kleinen teil des mauerweges [6;1o] entlang) zu einer freundin, die mich mit einem üppigen frühstück und einem fruchtigen sommerkuchen bei interessanten gesprächen bewirtete (und mit einer selbstgezogenen aloepflanze verabschiedete). noch immer freue ich mich über die felsenbirnen [7], die portionsweise ins müsli oder direkt von der hand in den mund wandern, und über den forellenschlusssalat [8], der üppig und buntgescheckt wächst. eine große freude war (bzw. ist) der spontane besuch der mamuschka, die mir frisch (vom kleinsten bruder noch am morgen gepflückte) kirschen [9] aus dem heimischen garten mitbrachte! ♥lich willkommen.

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Responses

  1. Hhmmm! Der Juni schmeckt und duftet. Deine Bilder kann ich gut riechen.
    Hier werden die Felsenbirnen immer gleich von den Vögeln weggenascht.
    Sollen sie es auch gut haben.
    lieben Lisagruß!

  2. So viel Wachstum und Grün auf kleinem, innerstädtischem Raum. Wunderbar!

  3. […] pflänzchen in einer der bodenfugen. nach genauerem hinsehen stellte ich fest, dass hier der sommersalat wächst (kopfsalat und romana-salat forellenschluss), der sich wohl selbst ausgesät hatte. dabei […]


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