Verfasst von: dietauschlade | 31 Mai 2017

maiFreuden [1]

Die Ökonomen verfügen über kein geeignetes Kriterium, um eine Befriedigung, für die es kein Markt-Äquivalent gibt, in ihre Kalkulationen einzubeziehen.
(Ivan Illich: Schöpferische Arbeitslosigkeit oder die Grenzen der Vermarktung.)

der wonnemonat (in dem sich übrigens diese blogkategorie jährt) machte seinem namen alle ehre und barg viele wonnen und (meist) unbezahlbare freuden. da war das erste mai-frühstück bei den liebsten pankow-freunden [2] und kaffeetrinken sowie mittagessen bei einer freundin im prenzlauer berg (mit frühlingshafter borte im hauseingang [8]). gemeinsam mit drei anderen damen habe ich einen workshop incl. gebetsgarten vorbereitet und auf unserer gemeindefreizeit durchgeführt [3]. mit der unbekannten nachbarin habe ich eine ausstellung [1] besucht, für die sie glücklicherweise eine führung gebucht hatte. so manche morgenstund, doch vor allem viele abende habe ich dazu genutzt, die schwarzen hefte [4] zu füllen (und habe dafür nur äußerst selten vor dem bildschirm gesessen, wie sie gemerkt haben werden). ich habe so manches erholsame mittagsschläfchen gemacht oder die freie zeit genossen, wenn die beiden herren ihre siesta hielten [7]. ich habe dem augustjungen wasser, töpfe und erde bereitgestellt [5] und so manche mahlzeit mit ihm auf dem balkon verspeist [6;11]. die mamuschka und der schrat haben ein langes wunderbares wochenende (mit ausführlichen frühstücken, interessanten gesprächen, leckeren mahlzeiten, ein paar fahrradreparaturen, balkonergänzungen und viel zeit für das und mit dem enkelkind) bei uns verbracht [1o] – besonders gerne erinnere ich mich an den vormittag mit der mamuschka auf dem balkon; sie mit dem tief schlafenden augustjungen in der trage und ich die gezogenen tomaten- und paprikapflanzen umtopfend [13] sowie die letztend radieschen erntend (und den durchgerotteten pferdemist [9], den ich in zwei fünf-liter-eimern vom pflanzentauschmarkt im prinzessinengarten [14] mitgebracht habe, in den kistenbeeten verteilend). außerdem konnte ich im mai bereits ein paar gemüsesorten im balkongärtchen ernten (radieschen, senfsaat, borretsch, schnittlauch, rucola und das ein oder andere salatblatt), die der liebste sogleich zu leckeren mahlzeiten weiterverarbeitet hat (radieschen-lauchzwiebel-frischkäse, gebratene honigradieschen mit halloumi, belegte brote mit kräuterdecke, bunte frühlingssalate).

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Responses

  1. Liebe Mirjam,
    31 Maitage
    31 Maifreudenbilder einschließlich des Bildes ‚kleinste Gärten 3‘
    31 kleine Rückblicke & 2 Zitate

    ein bunter Frühlingsstrauß. Blüten voller Glück, Dankbarkeit, Zufriedenheit & Freude!

    Wieder durften wir Mai- und Gartenfreuden mit euch teilen!
    Herzlichen Dank: für belegte Brote mit Kräuterdecke, frische Brötchen, gebratene Honigradischen, Rhababertorte, Kohlrabi/Kartoffelteller, das allererste Minifrühstück auf dem Balkon für die Mamuschka & den Augustjungen….

    „Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum.“ Dieter Kienast

    Zu unseren ersten Junifreuden gehört euer liebes Päckchen. Es kam heute an. Da habt ihr uns eine schöne Überraschung bereitet!
    Vielen lieben Dank!

    Herzliche Mamuschkagrüße


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