Verfasst von: dietauschlade | 19 Juli 2017

12von12

Das ist ein guter Tag, der über den Dächern der Stadt aufgeht,
Wie all die unerwähnten, in Erinnerung verschwomm‘nen.
Denn auch über dem unscheinbarsten, alltäglichsten weht
Der Hauch des Einzigen und das Versprechen des Vollkomm‘nen.
(Reinhard Mey: Das war ein guter Tag)

vor einer woche sollte dieser artikel eigentlich erscheinen. es war der 12. des monats und ich hatte 12 photos gemacht. doch dann kam ich nicht dazu, die photos auf den rechner zu laden. und zurecht zu schneiden. und zusammenzufügen. und diesen text zu verfassen. nicht an dem abend vor einer woche und auch an den darauffolgenden tagen nicht. und irgendwann grübelte ich, ob es sich überhaupt noch lohnt, diesen längst vergangenen, normalen tag hier zu dokumentieren. doch dann fiel mir die zeile aus dem obigen lied ein und ich beschloss, auch diesen unscheinbaren, alltäglichen mittwoch in die 12von12er-reihe mit aufzunehmen (wenn auch verspätet). nun denn (heute einfach in photographischer und nicht chronologischer reihenfolge). vor einer woche habe ich…

° mein balkongärtchen gegossen;
° buschbohnen geerntet;
° juniFreuden zusammengefügt und den gleichnamigen artikel verfasst;
° mich auf mein rad geschwungen und bin durch den schlosspark zur unbekannten nachbarin gefahren. dort habe ich nicht nur ein kabel geliehen bekommen, sondern wurde auch mit frischem kaffee und schönen gesprächen beglückt;
° gelesen;
° im ‹garten eden› für den augustjungen ein paar stachelbeeren gepflückt;
° zwei wunderbare postkarten (u.a. von mano ♥) aus dem briefkasten gefischt;
° zum zweiten frühstück käsebrote und schwarzen tee genossen;
° den augustjungen in den schlaf begleitet und nach dem aufwachen wieder begrüßt;
° unseren kompost zur sammelstelle gebracht;
° mit dem augustjungen gespielt;
° die vogel- und bienentränke mit wasser gefüllt.

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Responses

  1. ich mag auch tage, die einfach so dahinfließen, weil man – matschig von der hitze – einfach nur rumsitzt und seinen gedanken nachhängt. dann fliegt ein schmetterling vorbei, den man vorher noch nie gesehen hat und der mann bringt erdbeeren mit, das eis dazu wird aus der tiefkühlung geholt. alltägliche kleinigkeiten, die so wertvoll sind.
    ich habe ja keine schwarzen hefte, aber das zitat werde ich mir aufschreiben, es gefällt mir so gut.
    liebe grüße, ich lese gern deine 12von12!
    mano

    • oh, eis mit erdbeeren. ja, genau das richtige für die heißen tage gerade! (das lied – aus dem das zitat stammt – ist auch insgesamt sehr zu empfehlen!)
      liebe grüße!


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