Verfasst von: dietauschlade | 20 August 2017

12von12

 

Bis dahin hatte er nur die eigene Familie gekannt. Und die eigene Familie ist keine Bekanntschaft, sondern in jeder Hinsicht eine Verlängerung des Ichs, etwas wie ein warmherziger und hinderlicher Fortsatz. (Erik Orsenna: Gabriel II oder Was kostet die Welt)

auch in diesem monat kommen die 12 photos vom 12ten tag des monats mit einer verspätung. wie sie lesen werden, waren wir unterwegs, so dass ich nicht dazu kam, an dieser stelle pünktlich zu posten. nun aber. am zwölften august erwachen der augustjunge und ich gegen acht uhr morgens im gästebett [5] meiner schwester auf. obwohl es verhältnismäßig spät ist, treffen wir in der küche nur meine größere nichte an, die am küchentisch sitzt und malt [7]. doch nach und nach trudeln auch die anderen ein: schwesterherz und schwager, die kleine nichte und auch die beiden brüder, die ebenfalls hier nächtigten. wir frühstücken und ich genieße den ersten kaffee des tages [1]. irgendwann so gegen zehn laufen meine beiden brüder und ich (mit dem augustjungen in der trage) in richtung bahnhof. wir fahren ein paar stationen weiter zur sommertante [3], bei der heute ein kleines großes familientreffen stattfindet. (die schwesternfamilie kommt mit den rädern nach). dort wartet bereits der liebste auf uns, der mit der mamuschka und dem schrat (mit dem auto seiner eltern) gekommen ist. außerdem werden wir von der schwester meines vaters (bekannt als die sommertante), dem bruder meiner mutter sowie deren kinder, meiner cousine und meinem cousin empfangen. (die zweite cousine samt familie erreichen den trubel etwas später). und so plaudern, lachen, lesen [8], spielen, bauen, schlafen, krabbeln, sitzen, toben und essen (mmmhh… welch eine reiche und leckere buffetauswahl!) zwanzig kleine und große menschen den lieben langen tag. dazwischen bewundere ich die terrasse der sommertante [11], fahre das lastenrad der schwester probe [6] und spaziere mit dem müden augustjungen durch die blühenden gärten und gassen [9;12] der kleinen stadt. am späten nachmittag machen sich der liebste, die beiden brüder, der augustjunge und ich uns auf den rückweg gen alte heimat. da das sommerkind wesentlich lieber bahn denn auto fährt, müssen wir auf einer windigen raststätte [1o] noch eine still- und tragepause einlegen, um den kleinen menschen (zumindest kurzfristig) wieder etwas fideler zu stimmen. als wir im elternhaus ankommen, bin ich so verfroren, dass ich den dichterbruder bitte, ein feuer im ofen [2] zu machen. und während sich die brüder zu einem geburtstag auf den weg machen, kommen die mamuschka und der schrat (die mit dem zug zurückgefahren waren) nach hause, der augustjunge wird ins bett gebracht und wir machen uns zu viert noch einen gemütlichen abend vor dem feuer.

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Responses

  1. … was für ein schöner ♥Groß-Familientag (ړײ)

  2. Das klingt und sieht nach erfüllter warmherzig verbrachter Zeit aus. Und der Ofen hat hier auch gebrannt .
    Lieben Lisagruß!

  3. Oh, das klingt famlienwarm nach Zuhause!

  4. […] gebaut und unterm dach befestigt hat. wir besuchten meine schwester in heidelberg, nahmen an einem großfamilientreffen teil und irgendwann ging es dann (mit einem schnittknoblauch [8] von der sommertante im gepäck) […]


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