Verfasst von: dietauschlade | 7 September 2017

augustFreuden [1]

und überhaupt waren
die letzten Tage voll
Liebenswürdigkeit,
Aufmerksamkeit
und Gastfreundschaft.

…klebte ich mitte august der mamuschka und dem schrat ins gästebuch [9]. und wahrlich – diese worte trafen auf viele wunderbare tage und momente im august zu. dieser begann mit den ersten selbstgeernteten tomaten [16], die wir auf unsere lange fahrt tief in den süden deutschlands mitnahmen. in der nähe von freiburg besuchten und trafen wir freunde, die wir schon viele jahre und jahrzehnte kennen, und lernten außerdem die dazu gehörenden kleinen menschen (besser) kennen. wir wurden  lecker verköstigt [11; 14], besuchten einen bauernhof mit schön angelegten ackern [6] und blühenden seitenstreifen [12], spazierten an der dreisam und einem kleinem wäldchen [3] entlang und verbrachten ein paar rundum schöne gemeinsame tage zu zehnt. auf dem weiteren weg in den südwestlichen teil der republik trafen wir die mamuschka und den schrat im zug und fuhren gemeinsam gen alte heimat. am darauffolgenden tag feierten wir mit allen großeltern und ein paar onkels und tanten den 1. geburtstag des augustjungen [13; 19] im garten meiner schwiegereltern. wie es dem anlass gebührt mit kuchen und kerzen, sonnenschein und seifenblasen sowie einem planschbecken für das geburtstagskind. an den weiteren tagen im südwesten besuchten wir außerdem die mamuschka und den schrat, bekamen die erste feige des jahres [7] kredenzt, genossen unterm kirschbaum die bruschetta des dichterbruders [18] und bewunderten die mauerseglernistkästen [1], die der schrat gebaut und unterm dach befestigt hat. wir besuchten meine schwester in heidelberg, nahmen an einem großfamilientreffen teil und irgendwann ging es dann (mit einem schnittknoblauch [8] von der sommertante im gepäck) wieder zurück nach berlin. die stunde aufenthalt in mannheim verbrachten wir picknickend in einem park [5], der sich fast unmittelbar hinter dem bahnhof befindet.

zu hause erwartete uns überraschungspost [4] und ein balkongärtchen, welches die gießfreie zeit erstaunlich gut überstanden hat und nach wie vor manch biene [1o] anlockt. tja und dann brachen auch schon die letzten wochen meiner elternzeit an: mit spaziergängen und krabbeleien im park [2], mit gesammelten äpfeln und vogelbeeren [17] (die sich leider als zu bitter für marmelade herausstellten) und mit einer wunderbaren belle-sœur [2o], die sich ziemlich spontan bereit erklärte, den liebsten (der nicht ganz mobil war) und den augustjungen für knappe zwei wochen zu unterstützen. und nach einem famosen und überaus wunderbaren jahr zu hause ging es für mich in den letzten tagen des augusts wieder an die schule zurück, wo ich von blühenden dahlien im schulgarten [15] und begeisterten kindern begrüßt wurde.

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Responses

  1. Das klingt so gut, so sommervoll, so erfüllt, ein dickes Polster Fülle und Freude nimmst du mit in die Schule. Komm gut wieder rein, und möge der Augustjunge die Veränderungen gut mit tragen. Schon ein Jahr… Aber ja, meine Juni-Enkelin ja auch schon… Die Dreisam, es gibt ein ganz verrücktes modernes Musikstück für Flöte Solo von einer Koreanerin, die mal in Freiburg lebte oder lebt, die Dreisam-Nore. Das fällt mir immer ein, wenn ich von der Dreisam lese und ich sehe das Flüsschen durch die Gassen Freiburgs springen… Lieben Gruß Ghislana

    • Ja, ein Jahr ist der Augustjunge schon :o)
      Ich hoffe auch, dass er die Veränderungen gut mit trägt – allerdings sind diese ja gar nicht sooo groß. (Ich gehe nur an drei Tagen in der Woche arbeiten und in der Zeit ist er – wie im vergangenen Jahr auch – beim Liebsten zu Hause…).
      Herzliche Grüße und danke für den Tipp mit der Dreisam-Nore. Mal gucken, ob ich sie irgendwo finde…

  2. …so manche AugustFreuden konnten wir mit euch teilen!

    Schön war’s:

    – dem Augustjungen etwas vorsingen bis er im Träger einschlief
    – die Geburtstagsfeier des Augustjungen, der den Nachmittag genüßlich im Planschbecken verbrachte
    – die feinen Kuchen deiner Schwiegermama
    – gemütliche Stunden auf den neuen Gartenbänken
    – dem Dichterbruder und dir über die Schulter zu schauen als ihr über 100’ten Worten verweiltet, hier und da eins herausnehmend, um es zu einer Collage zusammenzusetzen…
    – Kunstwerke, Nachdenkliches, Kurioses und
    Dein wertschätzender Eintrag in unser Gästebuch, entstehen.

    – Tes mots ont touche mon coeur!

    … meine Blicke fallen immer wieder bei Bild zwei. Der Augustjunge sieht aus, wie der Rumpelwicht aus Ronja Räubertochter, da feht nur noch Ronja’s Mütze auf seinem Kopf und sein Fragen: „Warum tut sie suu?“

    Ich bin schon gespannt auf die AugustFreuden zum 23 ten :)

    Herzliche Mamuschkagrüße

  3. Augustpapiertänzerin grüßt Augustjungen & wünscht einen leichtfüßigen Wiedereinstieg in die Schulwelt!

  4. Oja! Auch von mir alles Gute für den Schulstart :-)!
    Schöne Freuden und Schnipseleien sind es. Wenn man einmal begonnen hat…herzliche Grüße, Taija


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